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Max Walscheid

Profi-Radsportler

  • Nationalität
    Deutsch
  • Geburtsdatum
    13. Juni 1993
  • Gewicht
    90 kg
  • Team
    Team Sunweb
  • Fahrertyp
    Sprinter, Zeitfahrer
  • Größe
    199 cm

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Sein Weg in den Radsport war ungewöhnlich: erst in der U17 Klasse fuhr Max seine ersten Straßenrennen. Zuvor glänzte er bei Wettkämpfen in der Leichtathletik und fand den Weg über das Mountainbike in den Radsport.

Nach zwei erfolgreichen Jahren in der U19 wechselte Max zum damaligen Team Raiko-Stölting, dem er bis Ende 2014 angehörte.
Der fast hünenhafte junge Mann, Körpergröße 1,99 Meter bei 90 kg Gewicht, überzeugt nicht nur durch seine sportlichen Attribute: auch abseits der Rennstrecke nimmt Max Walscheid andere Menschen für sich ein.

Attribute wie Bescheidenheit, Entschlusskraft, die Fähigkeit zur Analyse und den Wunsch, seine Leistungen auch in den Dienst von Mannschaftskollegen zu stellen, runden das Bild eines aufstrebenden und vielversprechenden Rennfahrers ab.

Seit dem Jahr 2015 fährt Max als Profi für das UCI WorldTour-Team Team Sunweb, ehemals Team Giant-Alpecin.

 

q&a

Was hat sich seit dem Wechsel zum Pro-Team in Deinem Leben verändert?

Zeit, Aufwand und Konzentration, die ich dem Radsport widme, sind deutlich gestiegen. Und Radsport ist nun mein Beruf. Das Ziel meines Arbeitstages ist es, möglichst effektiv zu trainieren. Ich muss die Einheiten nicht mehr zeitlich irgendwo zwischenschieben, sondern das Training steht an erster Stelle. Neben dem Training steigt allerdings auch der Aufwand um den eigentlichen Sport herum: Trainingsdokumentation, Equipment, Planung, Kommunikation und vieles mehr bestimmen und bereichern meinen Alltag.

Wolltest Du immer schon Radprofi werden, oder gab es mal einen anderen Berufswunsch?

Sicherlich habe ich seit meinen ersten Tagen im Radsport sportlich zu den Profis aufgeschaut und auch deren Fähigkeiten bewundert. Obwohl sich der tasächliche Wunsch, Profi zu werden erst in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Vielleicht liegt das auch daran, weil ich erst spät aufs Rennrad gekommen bin. Grundsätzlich möchte ich nach meiner sportlichen Karriere Arzt werden. Das ist und bleibt mein Ziel. Für den Traum von der Karriere als Radprofi habe ich mein Medizinstudium unterbrochen. Als es in der U23 von Jahr zu Jahr bergauf ging, habe ich erst erkannt, dass es vielleicht mit einem Vertrag klappen könnte und hart an mir gearbeitet, um neben dem Studium die Zeit investieren zu können, mich weiter zu entwickeln. Mit einem Ziel: Radprofi.

Was ist Dein größter Traum für die Zukunft?

Sportlich: Auf der Champs-Élysées zu gewinnen.

Hast Du noch eine andere Leidenschaft außer Radsport?

Musik. Ich spiele zwei Instrumente. Unser Hund, oder viele kleine Dinge, wie mein Fixie oder gutes Essen.

Was schätzt Du am meisten an Deinem Team?

Die Offenheit, die Professionalität und das moderne Radsport-Verständnis, mit dem das Team Giant-Alpecin den Radsport bewusst verändert hat.

Was sind Deine Stärken?

Sportlich, und vermutlich auch persönlich, mein starker Wille. Körperlich, meine Sprintfähigkeit und Tempohärte.

Was bedeutet Familie für Dich?

Sie ist das Wichtigste.

Was fühlst Du nach einem Sieg? Und was nach einer Niederlage?

Bei Siegen ein triumphales Gefühl. Wenn ich Rennen gewinne, dann meist im Massensprint. Wenn die enorme Anstrengung, die sich auf den letzten Metern bündelt, gereicht hat, um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen und beim Überfahren der Ziellinie schlagartig abfällt, sind das enorme Emotionen. Vor allem, wenn die Mannschaft vorher für einen gearbeitet hat und darauf vertraut hat, dass man es schafft.

Siege fühlen sich gut an, davon will man schnell mehr. Noch mehr motivieren mich Niederlagen. Nach Rennen, in denen ich abgehängt wurde, habe ich nicht den Kopf in den Sand gesteckt, sondern weiter an Defiziten gearbeitet, damit es das nächste Mal reicht.

Was denkst Du über die Vergangenheit des Radsports und über seine Zukunft?

Ich denke, dass der Radsport ein enormes Potential besitzt. Die Zahl der Breitensportler ist riesig. Es liegt an uns, den Profis und unserem Umfeld, als Spitze dieser sportlichen Gemeinschaft mit gutem Beispiel voran zu gehen. Viele Hobbysportler wollen so fahren wie Profis, noch immer tragen viele Trikots der bekannten Teams. Wenn wir Profis unseren Sport sauber ausüben, wird der gesamte Radsport wieder stark wachsen.

Wie kannst Du am besten abschalten?

In dem ich Zeit mit meinen Freunden verbringe. Ich wohne im wunderschönen Heidelberg, besonders gerne bin ich im Sommer am Fluss Neckar.

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TEAMVISION sports GmbH
Kurfürstendamm 194
10707 Berlin / Germany

team@teamvisionsports.de
p +49(0)30 700 159 711
f +49(0)30 700 159 510

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